Nicole Lauener (CVP)</a>

Mein Weblog

Die Idee einer blogstarken politischen Website stammt nicht von mir. Meine Hamburger Freundin hat ihren Blog mit Erfolg schon seit längerer Zeit ins Netz gestellt. Politisch Interessierte an eigenen Gedanken teilzunehmen, aufzurütteln und auch zu provozieren, das passt auch genau zu mir. In diesem Sinne freue ich mich auf einen regen Austausch, auf Kommentare und Inputs.

Betreuungseinrichtungen für Kinder im Vorschulalter sind ein Standortvorteil für Gemeinden

Veröffentlicht am 28. August 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Eltern und solche die es gerne werden möchten, wählen ihre Wohngemeinde auch immer mehr aufgrund der vorhandenen familienergänzenden Betreuungsangeboten aus. In den Agglomerationen des Kantons Zürich finden diese Eltern oft ein gut bis – wie bei uns im Bezirk Meilen – sehr gut ausgebautes Netz an Krippen und Spielgruppen. Aber in ländlichen Gebieten hapert es bisweilen noch ziemlich an Einrichtungen für Kinder im Vorschulalter. Dieser Tatsache nimmt sich nun endlich auch der Kantonsrat an und spricht sich mit klarer Mehrheit für kantonale Richtlinien in sämtlichen Gemeinden des Kantons Zürich aus.
Selbstverständlich soll die Eigenverantwortung der Eltern nicht ausschliesslich an den Staat, bzw. an die Gemeinden delegiert werden. Es ist jedoch eine gesellschaftliche Realität, dass immer mehr Familien die Vereinbarkeit von Beruf und Familienpflichten wünschen und auch aus wirtschaftlichen Gründen benötigen.
Zudem gibt es ein paar Tatsachen, die klar dafür sprechen, dass auch dieses familienpolitische Anliegen – bedarfsgerechte Betreuungseinrichtung für Kinder im Vorschulalter – endlich wahrgenommen und umgesetzt wird:

° Gut ausgebildete Frauen entscheiden sich für Kinder, wenn sich die Möglichkeit einer Weiterarbeit nach der Geburt gut realisieren und finanzieren lässt

° Gemeinden, die Familien auch als gute Steuerzahler gewinnen möchten, haben einen Standortvorteil wenn sie ein den Bedürfnissen entsprechendes Angebot an familienergänzenden Betreuungseinrichtungen vorweisen können

° Die frühe familienergänzende Betreuung von Kindern mit Migrationshintergrund vereinfacht und unterstützt wesentlich deren Integration in unsere Schweizer Gesellschaft.

° aus neuen Erkenntnissen der neurologischen Forschung und der Entwicklungspsychologie weiss man, dass Kinder im Austausch untereinander besonders im Bereich der sozialen Kompetenz enorm viel profitieren.

Herausforderung Vatersein – Ein Impulsworkshop für Väter von Jungs

Veröffentlicht am 25. August 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Das Schlagwort der „vaterlosen“ Gesellschaft prägte bereits die 60iger Jahre, aber auch heute noch fehlen die Väter oft bei der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder. Dabei benötigen gerade Jungs ein männliches Vorbild, das sie auf ihrem Weg zum Mannsein begleitet und unterstützt.
Authentische Väter, die sich Zeit für ihre Söhne nehmen, sind für die Entwicklung des Sohnes unerlässlich. Aber der Druck aus der Wirtschaft nötigt viele Väter zu einem schwierigen Spagat zwischen Arbeitswelt und Betreuung ihrer Kinder. Zudem sind die aktuellen gesellschaftliche Strukturen und die sich weitgehend in Frauenhand befindliche Erziehungs- und Bildungsarbeit für Väter ein herausforderndes Umfeld.
Selbstverständlich sind die Väter für heranwachsende Mädchen und Jungs ganz wichtig. Aber Jungs sind in spezieller Weise betroffen, wenn Väter abwesend sind. Denn für sie geht es darum, Vorstellungen vom Mann-Sein zu entwickeln. An wem, wenn nicht am Beispiel des eigenen Vaters sollen sie sich orientieren?
Dieser dreistündige Workshop, organisiert von der Elternbildung Erlenbach und dem Familienclub Küsnacht richtet sich an Väter, die sich inhaltlich mit dem Thema „Vatersein von Jungen“ auseinandersetzen wollen. Es gibt nützliche Inputs anhand von Ideen und Beispielen für den Alltag und es besteht die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen.
Datum: Samstag, 20. September 2008, 08.30 bis 11.30 Uhr
Ort: Schülerclub Erlenbach (Pavillon hinter der Turnhalle Allmendli) Erlenbach
Leitung: Thomas Zehnder, Zug
Weitere Infos und Anmeldungen hier

CVP Uetikon: Besichtigung Kuhn Orgelbau

Veröffentlicht am 24. August 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Am 12. September 2008 um 17.30 Uhr treffen sich Parteifreunde und Interessierte der CVP Uetikon beim Haupteingang der Firma Kuhn, Seestrasse 141 in Männedorf.
Michael Volpert, Orgelbauer, führt durch den Betrieb und weiht die Teilnehmer in die Wunderwelt der Orgelbaukunst ein.
Nähere Infos bei: Edith Bucher

CVP Meilen: Sommerplausch im Badhüsli

Veröffentlicht am 24. August 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Am 30. August 2008 findet ab 17.00 Uhr (Apéro) im Badhüsli Feldmeilen der diesjährige Sommerplausch der CVP Meilen statt.
Um 18.30 Uhr referiert Ruedi Schwarzenbach, Mitbegründer von IG Dorfkern
Wer Lust und Zeit hat, kann bereits den Nachmittag mit den Kindern im Badhüsli verbringen.
Gäste sind herzlich willkommen.
Infos und Anmeldungen bei Michael Zimmermann

Neuzuzüger-Tag in Küsnacht vom 23. August 2008

Veröffentlicht am 24. August 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Rund 100 Neuzuzüger wurden in Küsnacht am 23. August 2008 durch Behörden, Vereine und Parteien in der Gemeinde begrüsst. Die CVP Erlenbach-Küsnacht wurde durch Michèle Gasser Aebischer (Einbürgerungskommission Küsnacht), Felix Adam (Ortspräsident CVP Erlenbach-Küsnacht) und mich vertreten. Durch unser Losglück (Stand Nr. 2) und die mitgebrachten Give-Aways war der Morgen für uns auf alle Fälle erfolgreich: Insbesondere die abgegebenen Wegkarten des Küsnachter-Tobels und die Einkaufswagenjetons waren sehr beliebt. Und die Kinder freuten sich über die Ballons. So kam schnell und auf sympathische Weise manches Gespräch mit den Neu-Küsnachtern zustande. Und wir freuen uns darüber, wenn die CVP künftig wieder ein paar Interessenten und Sympathisanten mehr in der Gemeinde hat…..

Die Delegierten unterstützen die Volksinitiative “Schutz vor Passivrauchen”

Veröffentlicht am 22. August 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Die Delegierten des Kantons Zürich trafen sich am 19. August in Männedorf zur Parolenfassung diverser Vorlagen der Abstimmung vom 28. September 2008.
Dabei wurde einzig die Volksinitiative “Verbandsbeschwerderecht: Schluss mit der Verhinderungspolitik-Mehr Wachstum für die Schweiz!”, abgelehnt. Neben der Unterstützung des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über die Berufsbildung (ohne Berufsbildungsfonds!) und der Zustimmung der eidgenössischen Vorlage der Volksinitiative “für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamem Jugendschutz” gaben die Delegierten auch ihre Zusage für die Volksinitiative “Schutz vor Passivrauchen”.
Die Volksinitiative der Lungenliga Zürich fordert einen konsequenten und einfach umsetzbaren Schutz vor Passivrauchen in allen Gastronomiebetrieben des Kantons Zürich. Ausnahmen für Raucherlokale sind in der Volksinitiative deshalb nicht vorgesehen, hingegen steht es den Restaurants frei, abgetrennte Räume für Rauchende – so genannte “Fumoirs” – einzurichten.
Dem abschliessenden Entscheid der Delegierten zur Unterstützung der Vorlage ging eine engagierte Diskussion im Saal voraus. Obwohl einzelne Votanden darauf hinwiesen, dass der Gesetzesflut mit gesundem Menschenverstand und gegenseitiger Rücksichtsnahme entgegen getreten werden soll, entschied sich eine Mehrheit für eine umfassenden Schutz von Gästen und Arbeitnehmenden in Gastronomiebetrieben.
Grundsätzlich bin auch ich der Meinung, dass nicht jedes Gesetz nötig wäre, wenn die Gesellschaft etwas mehr gegenseitige Rücksichtsnahme und gesunden Menschenverstand leben würde. Allerdings sieht die Sache beim Rauchen nach meiner Meinung doch etwas anders aus: Meine Freiheit hört dort auf, wo sie die des anderen erheblich beeinträchtigt. Dies haben darüberhinaus ja auch schon die meisten Fluglinien, öffentliche Verwaltungen und Gebäude erkannt. Daher wird es nun Zeit, dass der Kanton Zürich im Bezug auf Gastronomiebetriebe gleich zieht wie andere Kantone oder aber auch Länder wie Italien oder Irland. Diese waren mit dem blauen Dunst traditionell stark verwurzelt, haben aber positive Erfahrungen mit diesem Gesetz gemacht.

“Never trust men with brown shoes”

Veröffentlicht am 22. August 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Diesem Titelstatement ging eine Frage im Publikum voraus, ob Donna Leon in ihrem neuen Roman “Lasset die Kinder zu mir kommen” mit Absicht eine Mehrzahl der männlichen Protagonisten im Buch mit braunen Schuhen ausstattete. Statt der Autorin antwortete ihr anwesender Freund und Gesprächspartner Sir Peter Jonas, in dem er eine Anekdote aus seiner Internatszeit erzählte, bei welcher eben eine Lehrerin die neueintretenden Schüler eindringlich vor gewissen Schuhfarben warnte…..
Nach arbeitsintensiven Tagen am Computer war die Lesung von Donna Leon im Kaufleuten ein wirklich kultureller Leckerbissen. Schon lange begleitet mich der sympathische Comissario Brunetti – seit meiner ersten Reise nach Venedig vor 8 Jahren.
Donna Leon, die feingliedrige und humorvolle Autorin, stellte zu Beginn der Lesung sofort klar: “We are here to have fun”. Und sie erklärte weiter, dass Lesungen ihrer Meinung nach keine ernste Angelegenheit sein sollen, sondern zum Ziel haben anregend und unterhaltend zu sein.
Die Themen ihrer Bücher allerdings werden immer gesellschaftskritischer: Nach Fällen, wo es um illegalen Handel mit Blutdiamanten und Frauenhandel ging, thematisiert der neuste Roman von Donna Leon die illegale Adoption von Kindern. Und die Autorin informiert die anwesende Leserschaft darüber, dass auch Brunetti’s künftige Fälle einen aktuellen gesellschaftlichen Bezug haben werden.
Also doch nicht das unbeschwerte Lesevergnügen, aber wie ein Literaturkritiker zu Donna Leon’s Büchern bereits in der Vergangenheit bemerkte: “Schwere Kost angenehm verpackt.”
Und wenn dabei die Leserschaft so für gesellschaftskritische Themen sensiblisiert werden kann, finde ich das auf jeden Fall positiv.

Schulanfang 2008: Mit dem “Walking-Bus” zur Schule

Veröffentlicht am 15. August 2008 | 2 Kommentare

Am kommenden Montag, 18. August 2008 beginnt für viele Eltern und Kinder ein neuer Lebensabschnitt:
Aus dem “Chindsgi”-Kind wird ein Schulkind. Die Vorfreude und Aufregung ist in den Familien sicherlich gross. Neben all den Neuigkeiten, die der Schuleintritt eines Kindes mit sich bringt ist auch der Schulweg ein vieldiskutiertes Thema.
Während bis vor ein paar Jahren die Kinder den Schulweg mehrheitlich per pedes zurücklegten, werden heute viele ABC-Schützen mit dem Auto in die Schule gebracht. Als Grund geben Eltern Sicherheitsüberlegungen, Rücksichtsnahme auf die Kinder bei schlechtem Wetter oder Zeitersparnis an. Wieso Eltern jedoch aus Gründen bezüglich der Entwicklung Ihrer Kinder diesen unbedingt den Schulweg zu Fuss ermöglichen sollen, zeigt die neue Kampagne des VCS eindrücklich. Natürlich gibt es Kinder, die keine idealen Bedingungen für eine selbständige Bewältigung des Schulwegs vorfinden: Unüberschaubare Strassenübergänge, hohes Verkehrsaufkommen, einsame Wege oder fehlende begleitende “Gschpänli”. Vorallem in Deutschland und neu auch in wenigen Schweizer Orten wird daher auf ein neues Verkehrsmittel gesetzt, das Eltern einerseits von den Taxifahrten zur Schule entlastet und gleichzeitig den Kindern die Erfahrung eines Schulwegs ermöglicht:
Der “Walking Bus” ist ein organisierter Schulbus auf 2 Beinen: An vorher durch die Schule (bei uns könnten dies die Elternräte sein) festgelegten Haltestellen warten die Kinder jeden Morgen, bevor sie von ihren Schulkameraden – begleitet an der Spitze und am Schluss durch 2 Erwachsene – abgeholt werden. Die Vorteile sind bestechend: Die Kinder sind auf dem Schulweg betreut und nicht alleine unterwegs, sie bewegen sich und erkunden ihre Umwelt und endlich verringern sich die täglichen Autokolonnen sowie das Wildparken in unmittelbarer Nähe der Schulen.
Der “Walking-Bus” ist für Kinder der ersten drei Jahre der Primarschule gedacht.
Welche Elternräte in unserem Bezirk fühlen sich angesprochen oder gibt es bereits konkrete Ueberlegungen für die Umsetzung in einer Seegemeinde?

HarmoS-Konkordat: Nichts Neues für Zürcher Eltern und Schüler

Veröffentlicht am 7. August 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Kennen Sie die Geschichten von Familien, die aus beruflichen Gründen den Kanton wechseln müssen und feststellen, dass es für ihre Kinder eigentlich einfacher wäre im Ausland in eine neue Schule einzutreten als beispielsweise im Aargau? Es gibt unterschiedliche Leistungsanforderungen der einzelnen Klassen in der Grundstufe und total verschiedene Lehrpläne. Auch die familienergänzende Betreuung ist unterschiedlich geregelt oder überhaupt nicht vorhanden. Im Aargau gibt es zudem beispielsweise die Bezirksschule, eine Schulstufe, die der Kanton Zürich so überhaupt nicht kennt.
Die wirtschaftliche Globalisierung hat dazu geführt, dass von Arbeitnehmern eine immer grösser werdende Mobilität gefordert wird, gesellschaftliche Veränderungen führen dazu, dass alternative Formen der Familie entstanden sind, so dass es in vielen Familien nicht mehr möglich ist, die Betreuung der Kinder nur ausschliesslich durch einen Elternteil zu organisieren. Und auch die Wirtschaft will ein offenes, effzientes und international erstklassiges Bildungssystem, um im globalen Markt punkten zu können.
Die Bildungsverantwortlichen der einzelnen Kantone erarbeiteten nach der eindeutigen Annahme des Bildungsartikels in die Bundesverfassung vom 21. Mai 2006 eine interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat) aus. Ueber den Beitritt zum Konkordat entscheiden die kantonalen Parlamente. Die beitretenden Kantone verpflichten sich dazu, Strukturen und die Ziele der obligatorischen Schule anzugleichen.
Der Kanton Zürich hat diese Strukturen und Ziele unter anderem bereits im neuen Volksschulgesetz umgesetzt:

° Die obligatorische Einschulung beginnt mit dem zweijährigen Kindergarten
° Die Kinder erlernen neben der zweiten Landesprache eine weitere Fremdsprache,idealerweise Englisch
° Die Gemeinde sind dazu verpflichtet, je nach Bedarf vor Ort Tagesstrukturen anzubieten

HarmoS tritt in Kraft, wenn zehn Kantone JA gesagt haben – allerdings nur dort, wo eine Zustimmung vorliegt. Da der neue Bildungsartikel in der Bundesverfassung aber eine nationale Harmonisierung vorsieht, kann der Bund die Eckwerte aus HarmoS für alle Kantone verbindlich erklären, sollten sich diese nicht einig werden.
Der Kantonsrat hat sich am 30. Juni 2008 mit 103 zu 52 Stimmen für HarmoS ausgesprochen. Weil SVP und EDU das Kantonsratsreferendum ergriffen, hat das Volk das letzte Wort. Die Volksabstimmung findet im Kanton Zürich voraussichtlich am 30. November 2008 statt. Im Kanton Luzern hat sich bereits ein Abstimmungskomitee für HarmoS gebildet.
Das Nein aus dem gegnerischen Lager ist umso unverständlicher, weil sich Bildungspolitik überhaupt nicht für parteipolitische Links-Rechtsdebatten eignet. In der Bildung geht es doch in in erster Linie darum, der nächsten Generation – unseren Kindern – optimale Chancen für ihre Zukunft zu geben, und zwar ungeachtet des eigenen Familienbildes und der eigenen Erfahrungen.

Kantonale DV CVP Kanton Zürich

Veröffentlicht am 5. August 2008 | Hinterlasse einen Kommentar

Die nächste kantonale DV findet am 19. August 2008 in Männedorf statt.

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