Sturmgewehre ins Zeughaus! – Die Unterschriften für die Initiative “Schutz vor Waffengewalt” sind eingereicht worden
Veröffentlicht am 23. Februar 2009 | 2 Kommentare
Wenn ich mich insbesondere in meinem weiblichen Freundes- und Bekanntenkreis umhöre, ist es nicht eine Frage der politischen Gesinnung, ob das Sturmgewehr von Armeeangehörigen zuhause im Schrank oder eben im Zeughaus aufbewahrt werden soll. Es herrscht einfach Unverständnis darüber, dass die Gegner dieser Initiative mit dem Erhalt von traditionellen Schweizer Werten argumentieren und allen Befürwortern einer Aufbewahrung von Armeewaffen im Zeughaus die scheibchenweise Abschaffung der Armee unterstellen. Es ist für viele Mütter, Ehepartnerinnen und Freundinnen von Armeeangehörigen schwer nachvollziehbar, warum sich Bürgerinnen und Bürger unseres Landes dagegen wehren, Familien von Armeeangehörigen und Armeedienstleistende selber vor dem unerlaubten Einsatz von Armeewaffen zu schützen. Verschiedene tragische Tötungsdelikte und Suizide in den vergangenen Jahren hätten verhindert oder wenigstens erschwert werden können, wenn der Zugang zur Armeewaffe inklusive der dazugehörenden Munition nicht so einfach gewesen wäre. Es freut mich daher, dass heute das Initiativkomitee “Schutz vor Waffengewalt” rund 110′000 beglaubigte Unterschriften in Bern eingereicht hat. Wer genau wissen möchte, was die Initiative will, erfährt das hier.
In der bevorstehenden Frühjahrssession des Nationalrats wird das Thema im Parlament überdies ebenfalls ein weiteres Mal behandelt.
..und täglich grüsst der Murmli oder was ich unter familienfreundlichen Skiferien verstehe
Veröffentlicht am 16. Februar 2009 | Hinterlasse einen Kommentar
Jedes Jahr nach unseren Skiferien in Serfaus im Tirol frage ich mich von Neuem: Wieso gibt’s eigentlich bei uns in der Schweiz kein bekanntes Skigebiet, das sich ausschliesslich den Kindern und ihren Eltern verschrieben hat, wo Sicherheit und Hilfe für die Kleinsten an den Skiliften ungefragt geleistet wird und der Spass im Schnee in der Skischule schon morgens beim gemeinsamen Aufwärmen beginnt? Eben ein Skigebiet, dass nicht nur Familienfreundlichkeit anpreist, sondern auch lebt. Bei unseren Skiwochenenden in den heimischen Bergen erlebe ich immer wieder, dass Eltern beim Aus- und Einstieg mit ihren Kindern an den Beförderungsanlagen sich selber überlassen bleiben – das Liftpersonal trollt sich erst dann aus der wärmenden Kabine, wenn offensichtliche Gefahr im Verzug ist, man unmissverständlich um Hilfe bittet oder das Kind bereits schon schief auf dem Sessel sitzt. In Serfaus steht das zuständige Personal ständig neben dem Ein- und Ausstieg der Lifte. Die Kinder werden beim Aufsitzen unterstützt, eine zusätzliche Vorrichtung am regulären Sesselbügel vermindert das Durchrutschen und gibt Sicherheit. Bei der neuen Familienbahn Gampen im Gebiet der Mittelstation Komperdell können die Liftbetreiber sogar den Boden beim Einstieg in der Höhe verändern. Eine zusätzliche Unterstützung für das Aufsitzen der kleinsten Pistenflitzer.
Die Skischule besticht durch eine ausgewiesene pädagogische Betreuung. Auch wenn es gerade während der Hochsaison turbulent zu und her geht, der Humor und die Freundlichkeit der SkilehrerInnen ist wirklich ansteckend.
Natürlich, dies alles braucht ein sorgfältiges Konzept und Investition in ein spezifisches Zielpublikum. Das ist ein gewaltiger Aufwand, den Serfaus in langjähriger Aufbauarbeit getätigt hat. An unserem Beispiel – wir sind “Wiederholungstäter” und bereits das fünfte Jahr da – zeigt es sich jedoch, dass sich die Arbeit lohnt. Während unseren diesjährigen Ferien haben wir übrigens auch viele andere Schweizer Familien getroffen, die sich ebenfalls immer wieder für Skiferien in Serfaus entscheiden, weil ein solches Angebot in der Schweiz ganz offensichtlich fehlt. Die kleinen Pistenflitzer und Schneekinder sind die begeisterten Ski- und Wintersportler von morgen. Das sollte eigentlich unsere einheimischen Skigebiete motivieren, mal über den Tellerrand zu schauen und zu überlegen, wie dieses Erfolgsrezept auch in die Schweiz übernommen werden könnte.
Wo sich Fuchs und Hase in der Nacht treffen….
Veröffentlicht am 15. Februar 2009 | Hinterlasse einen Kommentar
Ich habe bereits in einem früheren Blog auf die aktuelle Sonderaustellung “Nacht in Küsnacht” des Ortsmuseums Küsnacht hingewiesen. Neben der Ausstellung im Ortsmuseum hat die Kuratorin Elisabeth Abgottspon mit ihrem Team noch eine Reihe von Anlässen in Küsnacht zum Thema organisiert. Der nächtliche Waldspazierung im Küsnachter Wald vom Samstag, 28. Februar 2009 ist für Natur- und Tierfreunde sicherlich ein besonderes Erlebnis. Geführt werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Klaus Kühnlein, Präsident des Natur- und Vogelschutzvereins Küsnacht (NVVK) und Hans-Jürg Haas, Obmann der Jagdgesellschaft Küsnacht-Erlenbach. Die beiden erzählen an Ort und Stelle über das Nachtleben von Füchsen sowie anderen Wildtieren und locken mit etwas Glück einen Kauz an. Infos und Anmeldung bis 24. Februar 2009 hier.
Endspurt für unsere Bilateralen am 8. Februar 2009: Mit Äpfel gegen die ungehobelten Raben!
Veröffentlicht am 2. Februar 2009 | 2 Kommentare
Damit wir trotz Wichtigkeit und Ernst der Vorlage auch unseren Humor nicht ganz vergessen, hat das Wirtschafts-Komitee “Für die Bilateralen – Personenfreizügigkeit JA” ein Rabenspiel auf ihrer Website lanciert.
Es gilt aber weiterhin: Jede Stimme zählt! – Also unbedingt im Bekannten- und Freundeskreis dafür werben, dass die Bilateralen auch in Zukunft eine Erfolgsgeschichte sind.
Und nicht vergessen: Ab 07. Februar 2009 beginnen in einigen Gemeinden im Bezirk Meilen die Sportferien, darum: unbedingt vorher noch brieflich abstimmen!
50 Jahre CVP Herrliberg
Veröffentlicht am 2. Februar 2009 | Hinterlasse einen Kommentar
Am letzten Freitag, 30. Januar 2009 lud mich die CVP Herrliberg zu ihrem fünfzigjährigen Jubiläum in die Vogtei Herrliberg ein. Zusammen mit Parteimitgliedern, dem Kantonalpräsidenten der CVP, Markus Arnold, den ebenfalls eingeladenen Präsidenten der lokalen Ortsparteien sowie dem Gemeindepräsidenten von Herrliberg, Rolf Jenny, erhielt ich einen Einblick in die langjährige Geschichte der CVP Herrliberg, die am 24. November 1958 damals als christlichsoziale Partei in Herrliberg gegründet wurde.
Höhepunkte der Ortspartei in den vergangenen Jahren waren die Wahl von Ortsparteimitglieder Thomas Geiges in den Kantonsrat sowie Louis Eberle als Gemeinderat (Finanzvorstand) und als Präsident der Kantonalpartei.
Karl-Heinz Jäger erinnerte die Anwesenden daran, dass die CVP Herrliberg in all den vergangenen Jahren eine wichtige Rolle für die Gemeinde spielte und mit der regelmässigen Vertretung in allen Behörden auch immer zum Wohlergehen der Gemeinde beitrug. Dabei hat sie zum Beispiel mit dem Vorläufer des heutigen überparteilichen “Herrlibergers”, dem “Splitter” – eines zweimal jährlich erschienen Informationsblatts der CVP Herrliberg – wesentlich zu einem Diskussionsaustausch in der Gemeinde über wichtige Themen angeregt.
Aktuelle Behördenvertreter sind Ursi Avolio (Schulpflege), Rolf Regenscheit (RPK), Karl-Heinz Jäger (Sozialkommission) und Daniela Bänziger (Friedensrichterin).
Für die Zukunft wünscht sich die CVP Herrliberg, dass sie auch künftig nicht den Drive verlieren und freuen sich auf eine “Jugendriege”, die das Gedankengut einer liberal-sozialen Zentrumspartei in Herrliberg weiterträgt. Wer mehr über die CVP Herrliberg erfahren oder sich engagieren möchte meldet sich hier.
…und weil ich es unterlassen hatte, den Abend fotografisch festzuhalten, hier noch ein Bild, dass zeigen soll, dass die CVP Herrliberg mit ihren 50 Lenzen wie andere Institutionen im Dorf einfach dazugehört:

CVP Männedorf: ECO-Drive-Bus
Veröffentlicht am 26. Januar 2009 | Hinterlasse einen Kommentar
Standort: P+R Mittelwies, Männedorf
Übergabe der Initiative für “Energiestadt Männedorf” an Behördenmitglieder um 11.00 Uhr














