Nicole Lauener (CVP)</a>

Mein Weblog

Die Idee einer blogstarken politischen Website stammt nicht von mir. Meine Hamburger Freundin hat ihren Blog mit Erfolg schon seit längerer Zeit ins Netz gestellt. Politisch Interessierte an eigenen Gedanken teilzunehmen, aufzurütteln und auch zu provozieren, das passt auch genau zu mir. In diesem Sinne freue ich mich auf einen regen Austausch, auf Kommentare und Inputs.

14. November 2009: Kletterspass für Familien in der Sporthalle Allmendli in Erlenbach

Veröffentlicht am 30. Oktober 2009 | Ein Kommentar

IMG_0055Im Rahmen des kantonalen Aktionstages “Familie” organisiert die CVP im Bezirk Meilen am 14. November 2009 von 14.30 bis 17.00 Uhr einen Kletternachmittag für Eltern mit ihren Kindern ab 5 Jahren in der Sporthalle Allmendli in Erlenbach. Für die jüngeren Besucher steht ein Erlebnisparcours bereit, der örtliche Familienclub informiert über Angebote und Veranstaltungen für Familien. Kletterbegeisterte Eltern müssen für einmal mit ihren Kindern nicht ins Milandia nach Greifensee oder ins Gaswerk Schlieren fahren, sondern können ganz in der Nähe an der Kletterwand üben. Das Abseilen erfolgt unter fachkompetenter J&S-Leitung und ist unentgeltlich.

Hier der Flyer mit weiteren Infos zum Anlass:
AktionstagFlyer09

Verordnete Erziehungskurse sind keine Elternbildung

Veröffentlicht am 6. Oktober 2009 | Ein Kommentar

Die Zürcher Bildungsdirektion plant, säumige oder überforderte Eltern durch die Schulpflege einer Gemeinde zu Erziehungskursen zu verpflichten. Und die Eltern müssen sich auch finanziell daran beteiligen.

Grundsätzlich kann ich nachvollziehen, dass die Bildungsdirektion des Kantons Zürich nach Möglichkeiten und Massnahmen sucht, die Eltern wieder vermehrt in die Pflicht zu nehmen. Es ist nach wie vor eine Minderheit von Eltern, die sich aus der Erziehungsverantwortung verabschiedet hat. Trotzdem wird es für Lehrpersonen von Schülern, die zuhause weder Grenzen noch Unterstützung erfahren immer schwieriger, ihrem Kerngeschäft, der Vermittlung von Bildung, wirklich nachzukommen. Die Lehrpersonen begrüssen denn auch klar die neue Regelung.

Als ehemalige, langjährige Leiterin der Elternbildung Erlenbach befürchte ich allerdings eine mögliche Gleichsschaltung von Elternbildung und verpflichtenden Erziehungskursen für Eltern: Ich widerspreche ganz klar der Aussage von Martin Wendelspiess (Zürcher Bildungsdirektion), der meint, dass diese Möglichkeit zur Verpflichtung grundsätzlich dem Thema Elternbildung mehr Ernsthaftigkeit verleihen soll.

Die Angebote der Elternbildung richten sich an eine interessierte Elternschaft, die sich in freiwilliger Art und Weise aktiv mit ihrer Erziehungsarbeit auseinandersetzt und in einen Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern kommen möchte. Immer wieder stellen OrganisatorInnen der Elternbildung denn auch fest, dass sich besonders Eltern, die sich ihrer Rolle als Erziehende bewusst sind, an diesen Kursen und Veranstaltungen – übrigens in steigendem Masse – teilnehmen. Sie nutzen die Angebote als Bestätigung ihrer Erziehungsarbeit, zur Weiterbildung oder eben zum Erfahrungsaustausch mit anderen interessierten Eltern. Für dieses positive Image der Elternbildung als stärkende und fördernde Kraft für Eltern wurde lange Jahre im ganzen Kanton gearbeitet.

Die Voraussetzung für Eltern, die zu Erziehungskursen verknurrt werden ist jedoch eine total andere: Renitente, uneinsichtige und offensichtlich überforderte Eltern werden unter Androhung von Bussen zur Teilnahme an Erziehungskursen aufgefordert. Dass dies eine Klientel ist, welche sich einerseits schwer mit interessierten Eltern mischen lässt und andererseits eine angemessene Vorbereitung des Kurses sowie eine in der Gruppenführung speziell kompetente Kursleitung voraussetzt, liegt meiner Meinung nach auf der Hand. Und da mache ich mir eben gerade Sorgen um den sorgsamen, langjährigen Aufbau einer Elternbildung, die vor allem auf Freiwilligkeit und Interesse der Teilnehmenden aufbaut. Denn eines ist sicher: Verordnete Erziehungskurse sind aufwändiger: Sie benötigen eine sorgfältige Vorbereitung, setzen eine Kursleitung voraus, die mit Störungen und Konflikten umzugehen weiss und dürfen vorallem nicht mit anderen Elternbildungskursen gemischt werden. Aufwändige Vorbereitung und Durchführung setzen auch einen finanziellen Mehraufwand voraus. Ich hoffe sehr, dass die Bildungsdirektion sich dieser Abläufe wirklich bewusst ist und die jahrelange Aufbauarbeit der Elternbildung in Kanton Zürich und Kommunen mit einem unbedachten Schnellschuss nicht gefährdet.

Artikel dazu vom TAGES-ANZEIGER 26.09.2009:
TAGI260909

Pfannenstiel-Tagung 2009 der CVP Bezirk Meilen vom 24.Oktober 2009: Dem Megatrend “Female Shift” auf der Spur

Veröffentlicht am 5. Oktober 2009 | Hinterlasse einen Kommentar

iStock_000004791880XSmallUnsere Gesellschaft in Bewegung: Wird die Zukunft weiblicher?
Die öffentliche Pfannenstiel-Tagung vom 24. Oktober 2009 der CVP Bezirk Meilen diskutiert von 10.00 bis 12.00 Uhr mit interessanten Podiumsgästen über den markant wachsenden Einfluss von Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft, in Politik , Wissenschaft und Kultur.

Ausgangslage für diese Veranstaltung sind die durch verschiedene Thinktanks und Trendforscher herausgegebenen 10 Megatrends der Zukunft. Dabei ist „Female Shift“ einer dieser Trends.
Noch die hatten wir eine Situation wie heute: Keine Generation von Frauen war bisher so hoch qualifiziert, engagiert und ambitioniert. Konsequent erobern Frauen nicht nur den Arbeitsmarkt, sondern sämtliche gesellschaftliche Spitzenpositionen. Höhere Bildung und verbesserte berufliche Möglichkeiten für Frauen haben enorme Folgen:
Frauen werden nicht nur ökonomisch unabhänger und damit auch als Konsumentinnen immer wichtiger. Vor allem aber verlieren klassische, geschlechtsspezifische Rollenmuster an Attraktivität und Bedeutung. Dies wiederum führt dazu, dass sich auch das Rollenverhalten der Männer nachhaltig verändern wird. Inzwischen ist der Trend zum „neuen“ Mann ebenso eine zentrale Folge dieser „Feminisierung“ der Gesellschaft. Beides wird in Zukunft Gesellschaften, Märkte und Unternehmen entscheidend prägen.

Die Podiumsgäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gehen den Spuren des Megatrends nach und berichten von ihren Erfahrungen und Überlegungen für die Zukunft:
Nadja Lang, Leiterin Marketing- und Key Account Management sowie stv. Geschäftsführerin bei der Max Havelaar Stiftung Schweiz in Zürich und Basel
Dr. Michèle Etienne, Unternehmerin und Gründerin von GetDiversity (Netzwerk für die Vermittlung von weiblichen Aufsichtsräten für Organsiationen und Unternehmungen)
NR Barbara Schmid-Federer, Mitglied des Präsidiums der CVP Schweiz und GL TopPharm Apotheke Paradeplatz
Prof. Dr. Beat Fux, soziologisches Institut Universität Zürich, Autor div. Publikationen im Bereich Familienstrukturen
Ort: Restaurant Wildenmann, Männedorf
Zeit: 10.00 bis 12.00 Uhr mit anschliessendem Apéro
Der Anlass ist öffentlich und unentgeltlich

Hier ein paar interessante Links zum Thema Megatrends der Zukunft:
Zukunftsinstitut.de
Matthias Horx, Zukunftsforscher
Monique Siegel, Wirtschaftsethikerin

Und hier die 10 Megatrends:
10 MegaTrends 2007
Flyer zum Runterladen und Weitermailen:
PfannenstielFlyer09

Pfannenstiel-Tagung 2009: Unsere Gesellschaft in Bewegung: Wird die Zukunft weiblicher?

Veröffentlicht am 24. August 2009 | Hinterlasse einen Kommentar

siehe Blog CVP In der Region