Routinekontrolle oder Schikane der Schüler?
Veröffentlicht am 20. November 2009 | Hinterlasse einen Kommentar
Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) betreut in Erlenbach zwei Ortsbuslinien, bei denen vor allem die Mittagskurse in der Mehrheit von Schülerinnen und Schülern der Primarschule Erlenbach
rege benutzt werden. Die Gemeinde Erlenbach unterstützt die Benutzung des öffentlichen Verkehrs der Kinder durch den hälftigen Beitrag an die Kosten eines Jahresabonnements und regt so auch Eltern aktiv an, auf den Taxidienst ihrer Kinder zur Schule zu verzichten.
Es ist nachvollziehbar, dass der ZVV auf diesen Ortsbuslinien unregelmässige Stichkontrollen auch über Mittag durchführt. Allerdings, wo besteht schon der Anreiz zum Schwarzfahren, wenn die Gemeinde sich am Jahresabonnement der Kinder beteiligt? Innert Monatsfrist haben trotzdem dreimal total vier Kontrolleure (einer davon begleitete den Bus im nachfolgenden Auto) den Mittagskurs systematisch abgeriegelt und alle Fahrgäste kontrolliert. Das Resultat im Wesentlichen: einige Kinder hatten den Schulthek über Mittag in der Schule gelassen und vergessen, das Abo in der Jackentasche zu verstauen – gegen Vorweisen des Abos und einer Unkostengebühr von jedes Mal CHF 5.- am Bahnhof ist die Sache für den ZVV erledigt. Da Mehrfahrtenkarten an den Haltestellen vor Eintreffen des Buses nicht abgestempelt werden können, müssen diese im Bus entwertet werden. Wenn viele Kinder mit Mehrfahrkartenabos einsteigen, haben jeweils diejenigen Kinder Pech, die zuhinterst anstehen: Die Kontrolleure steigen nämlich mit den Kindern in den Bus und entscheiden willkürlich wer noch abstempeln darf und wer das Weiterfahren des Buses verzögert. Diese Kinder erhielten bei den Kontrollen jeweils eine Busse von CHF 80.-. Da stellen sich für mich eine ganze Reihe von Fragen, die mir bis heute der Kundendienst des ZVV, den ich telefonisch um eine Stellungnahme gebeten habe nicht abschliessend beantwortet hat:
- Wo ist das Verhältnis zwischen personnellem Aufwand und finanziellem Ertrag bei diesen Kontrollen, die ich notabene inzwischen nicht mehr als Stichkontrollen sondern Schikane gegenüber Kinder und Eltern wahrnehme?
- Wieso besteht an den Bushaltestellen – insbesondere an derjenigen vor der Schule Erlenbach – keine Möglichkeit vor Eintreffen des Buses die Mehrfahrkarte zu entwerten?
- Wieso ist es uns Eltern nicht erlaubt, eine Kopie des Abos unserer Kinder in der Jackentasche zu deponieren? Kinder in diesem Alter sind schnell abgelenkt und vergesslich.
Und dann muss ich aus den Gesprächen, die ich mit den Kindern geführt habe, auch schliessen, dass der Respekt der Kontrolleure gegenüber den kleinen Fahrgästen zumindest nicht der gleiche ist wie gegenüber Erwachsenen. Oder wie muss ich das deuten, wenn Kinder am Entwerten der Mehrfahrkarte gehindert werden oder man ihnen sagt, man komme so lange kontrollieren, bis sie’s endlich begreifen? Die Erziehungskompetenz für unsere Kinder liegt nicht beim ZVV.
Es ist klar, dass das Verhalten des ZVV auch die Pläne der Schule, die Lösungen zur Vehinderung von täglichen Mittagsstaus vor der Schule sucht, so systematisch durchkreuzt.
Wie wäre es, wenn die beteiligten Institutionen – Schulleitung, Elternrat und ZVV – sich zu einem konstruktiven Gespräch treffen und gemeinsam nach einer einvernehmlichen Lösung für alle suchen? Ich erwarte zudem vom ZVV, dass er seine Kontrolleure und auch Buschauffeure in der Aus- und Weiterbildung anweist, auch gegenüber Kindern den nötigen Anstand und Respekt walten zu lassen.
CVP-Frauen des Kantons Zürich stärken Kandidatinnen für die Kommunalwahlen 2010
Veröffentlicht am 15. November 2009 | Hinterlasse einen Kommentar
Immer mehr Frauen engagieren sich in der Kommunalpolitik und interessieren sich für ein Behördenamt. Mit drei Workshops ermutigen und stärken die CVP-Frauen des Kantons Zürich speziell Kandidatinnen für die Kommunalwahlen 2010. Zudem sollen die Veranstaltungen auch Sympathisantinnen der CVP ermuntern, sich politisch zu engagieren. Die Workshops vermitteln praxisnah Wissenswertes zur Auftrittskompetenz und Pressearbeit. Ein Besuch im Kantonsrat soll Einblick in die kantonalen politischen Institutionen geben und zum Erfahrungsaustausch mit gestandenen Politikerinnen und Politikern anregen.
Die Positionierung der CVP als Zentrums- und Familienpartei mit sozial-liberaler Ausrichtung spricht im Kanton Zürich vermehrt Frauen an, welche realitätsnahe Lösungen für Vereinbarkeit von Familie und Beruf wünschen und an familien- und bildungspolitischen Themen interessiert sind. Insbesondere die CVP verfügt über einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Frauen, die sich politisch auch in Behördenämtern engagieren und aktiv mitarbeiten.
Um interessierten Frauen den Einstieg in die Politik zu erleichtern und bisherige Mandatsträgerinnen zu stärken, haben die CVP-Frauen des Kantons Zürich im Vorfeld zu den Kommunalwahlen 2010 das Projekt „Career Planning“ erarbeitet. Es umfasst drei Workshops, die ausschliesslich die weiblichen Mitglieder der Partei sowie Sympathisantinnen der CVP auf ihr politisches Engagement vorbereiten möchten. Alle Workshops werden fachkompetent durch Persönlichkeiten aus der CVP bzw. CVP-nahen Kreisen geleitet und unterstützt. Dabei liegen die Schwerpunkte bei der Stärkung der Auftrittskompetenz der Kandidatinnen sowie Umgang mit den Medien und Erarbeitung von Pressetexten. Im dritten Teil erfahren die Teilnehmerinnen Wissenswertes über unser Milizsystem und haben die Möglichkeit, mit Politikerinnen und Politikern aus dem Zürcher Kantonsrat ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen.
Ziel ist es, neben Vermittlung von praxisnahem Wissen und Informationen als Vorbereitung für ein Behördenamt auch Freude und Lust an der politischen Arbeit grundsätzlich zu vermitteln. Unser Milizsystem ermöglicht eine direkte Teilnahme und Mitsprache an politischen Prozessen. Die CVP-Frauen des Kantons Zürich hoffen mit ihrem Projekt Frauen auf diese Möglichkeit des Engagements aufmerksam zu machen und zu ermutigen, mitzumachen. Den teilnehmenden Frauen eröffnet sich zudem die Möglichkeit, von einem starken Frauennetzwerk zu profitieren. Neben Rosmarie Zapfl, Alt-Nationalrätin und Geschäftsleiterin Alliance f. gehören auch NR Barbara Schmid-Federer und KR Silvia Steiner zum aktiven Kreis der CVP-Frauen des Kantons Zürich.
Veranstaltung der Elternbildung Meilen-Uetikon vom 26. November 2009: “Eltern bleiben auch nach der Trennung”
Veröffentlicht am 2. November 2009 | Hinterlasse einen Kommentar
In der Schweiz wird inzwischen jede zweite Ehe geschieden. Wenn sich Eltern mit Kindern trennen, gibt es neben dem emotionalen Chaos und der Verarbeitung der persönlichen Tragödie der Partner und dem Umgang mit ihren Kindern auch noch eine Reihe von rechtlichen und administrativen Fragen, welche betroffene Familien bewegen und zu klären sind. Die Elternbildung Meilen-Uetikon nimmt sich dem Thema Scheidung/Trennung an und veranstaltet am 26. November von 20.00 bis 22.00 Uhr einen Abend nicht nur für Betroffene, sondern vermittelt auch wertvolle Informationen für Familienangehörige, Nachbarn, Freunde und Bekannte, die ja oft in vielfältiger Weise mitbetroffen sind.
Weitere Infos hier
Kantonaler Aktionstag “Familie”
Veröffentlicht am 24. August 2009 | Hinterlasse einen Kommentar
Die CVP Bezirk Meilen organisiert gemeinsam mit anderen Institutionen aus der Region einen Kletterplausch-Nachmittag in der Sporthalle Allmendli in Erlenbach für die ganze Familie
Zeit: 14.30 bis 17.00 Uhr
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