Die CVP in der Sommerpause
Veröffentlicht am 18. Juli 2010 | Hinterlasse einen Kommentar
Die CVP Bezirk Meilen wünscht allen einen erholsamen Sommer – sei es in den Bergen, am Meer oder bei uns am Zürisee. Ab September 2010 informieren wir hier über unser geplantes Engagement in unserer Region zu den bevorstehenden Kantonsratswahlen im nächsten Frühling 2011.
Eine kleine Alltagsgeschichte zum Thema anhaltende Kostenexplosion im Gesundheitswesen
Veröffentlicht am 17. Juni 2010 | Ein Kommentar
Die eidgenössischen Parlamentarier debattieren auch in der aktuellen Sommersession in Bern einmal mehr darüber, wie die Kostenexplosion im Gesundheitswesen wirksam eingedämmt werden könnte. Derweil geht der ganz normale Wahnsinn dieses Systems munter weiter. Ein profanes Müsterchen aus dem Alltag einer Familie mit zwei lebhaften Jungs zeigt, wo es – wenn auch im Kleinen – noch Potential für eine Optimierung der Kosten gäbe.
Es geschah vor ein paar Wochen, da stiess sich unser älterer Sohn beim wilden Spiel mit seinem Bruder unmittelbar vor der Schlafenszeit an der Zimmertüre seine Zähne an. Obwohl glücklicherweise nichts Schlimmeres passierte, war uns bewusst, dass eine gründliche Überprüfung der Zähne nötig war. Ein Vitalitätstest der Zähne sowie allenfalls ein Röntgenbild stellen sicher, dass sich die nachwachsenden Zähne bei einem Stoss nicht verletzt haben, bzw. mögliche spätere Beeinträchtigungen frühzeitig erkannt werden. Für Eltern, die für ihre Kinder eine Zahnversicherung abschliessen, wird der Nachweis von den Krankenkassen zwingend gefordert. Ich rief also am nächsten Morgen die Dentalhygienikerin in unserer Gemeinde an. Sie ist für uns wie auch für unsere Schule eine Vertrauensperson und kennt durch die regelmässigen von der Schule geforderten Jahresuntersuchungen die Kinder bestens. Ihr herzlicher Umgang lässt zudem vergessen, dass die Untersuchungen im Mund nicht unbedingt Spass machen.
Im Anschluss an den Besuch schickte ich den unauffälligen Vitalitätstest und das Röntgenbild des betroffenen Zahns inkl. der Rechnung unter CHF 100.– umgehend unserer Krankenkasse.
Das Resultat war, dass die Krankenkasse uns beschied, sie würden eigentlich solche Untersuchungen nur von einem diplomierten Zahnarzt akzeptieren. Nach meinem Vorschlag, ich wäre nur um die Aktennotiz froh und würde die Kosten selber tragen, entschied die zuständige Sachbearbeiterin, sie würde dieses Mal ein Auge zudrücken und auch die Kosten ohne Abzug eines Selbstbehaltes übernehmen. Dass eine solche Rechnung – notabene mit den gleichen Leistungen – bei einem Zahnarzt doppelt so viel kostet, haben wir dann letzte Woche erfahren. Dieses Mal gab’s ein Rencontre zwischen den Milchzähnen unsere jüngeren Sohnes und eines Mäuerchens. Und wir suchten aufgrund der eindringlichen Worte der Krankenkasse unter Zeitdruck (eine solche Untersuchung sollte immer umgehend geschehen) den leider nächstbesten “richtigen” Zahnarzt auf (da unsere Jungs bisher punkto Zähne total unauffällig waren, war uns ja eben “nur” die Dentalhygienikerin im Dorf bekannt). Dieser hat etwas umständlich und langatmig im Wesentlichen ebenfalls die Vitalität der Zähne getestet sowie ein Röntgenbild des betroffenen Zahns gemacht. Die Rechnung habe ich inzwischen auch erhalten: Deutlich über CHF 200.-. Zudem sind wir in unserer Notsituation auf einen menschen- und vorallem kinderunfreundlichen Zeitgenossen gestossen, der unserem Jüngsten die Lust auf weitere Zahnuntersuchungen jedwelcher Art deutlich vergrault hat. Dafür wird nun die Krankenkasse den doppelt so hohen Betrag ohne Selbstbehalt anstandslos rückerstatten und eine Aktennotiz über diese Vorfall schützt uns vor späteren Vorbehalten.
Hier scheinen die Lobbyisten der Zahnärzte immer noch erfolgreich darauf einzuwirken, dass ihnen niemand den Kuchen streitig machen kann. Obwohl es ja ganz offensichtlich ist: hier bietet jemand die gleiche Leistung zu einem deutlich höheren Preis. Dass dies die Krankenkassen ebenfalls akzeptieren macht meinen grundsätzlichen Vorbehalt gegenüber den Krankenkassen nicht besser. Dass unsere kleine Geschichte kein Einzelfall ist, beweisen immer wieder in den Medien beschriebene Fälle von Patientenorganisationen und Konsumentenverbänden. Als Bürgerin, die jedes Jahr immer mehr Prämien zahlt frage ich mich schon, wie lange dieses ständige Herumschieben der Kosten im Gesundheitswesen davon ablenkt, endlich konkret bei Kostentreibern anzusetzen.
Familienfreundliches Public Viewing in Erlenbach: Die Grossen toben vor der Leinwand und die Kleinen auf dem Spielplatz nebenan!
Veröffentlicht am 17. Juni 2010 | Hinterlasse einen Kommentar
Für fussballbegeisterte Mütter und Väter gibt’s während der WM ein äusserst familienfreundliches Public Viewing in Erlenbach: Die Kupfermine hat ihr WM-Zelt mitten auf der Turmgutwiese – zwischen Fussballfeld und Turmgutspielplatz- aufgestellt. Ein idealer Standort gerade auch für Familien! Während die Väter und Mütter im Zelt lautstark ihre Favoriten auf dem Bildschirm unterstützen, können diejenigen Kids, die sich (noch) nicht für die Spiele auf Grossleinwand interessieren, sondern lieber selber spielen auf dem Spielplatz austoben oder ihren grossen Vorbildern auf dem Fussballplatz nacheifern. Im Gegensatz zum Public Viewing in Meilen, wo die Seestrasse und der See die Eltern immer zur Vorsicht mahnen und die Kids nicht aus den Augen gelassen werden können, ist das Allmendliplateau auf dem erweiterten Schulareal in Erlenbach ein sicherer, überblickbarer Ort.
Hier zur Info der Spielplan. Das Zelt ist jeweils 15 Minuten vor Spielbeginn geöffnet, warme Küche gibts ab 17.00 Uhr. Unter der Woche geöffnet bis 24.00 Uhr, am Wochenende um 02.00 Uhr. Also nichts wie hin und “Hopp Schwiz”
10. Juli 2010 Forsthütte Männedorf: Veranstaltung der CVP Bezirk Meilen zum Thema Preisgünstiger Wohnungsbau und generationenfreundliches Wohnen
Veröffentlicht am 16. Juni 2010 | Hinterlasse einen Kommentar

Es ist schon seit längerer Zeit eine Tatsache, dass das Bedürfnis nach zahlbarem Wohnraum für mittelständische Familien und altersdurchmischtes Wohnen gerade auch die Politik in den Gemeinden am See vor grosse Herausforderungen stellt. Die CVP des Bezirks Meilen organisiert dazu am 10. Juli eine Veranstaltung und informiert über preisgünstigen Wohnungsbau sowie generationenfreundliches Wohnen. Die Ausführungen der eingeladenen Referenten Stephan Schwitter (Schweiz. Verband für Wohnungswesen SVW) und Werner Thoma (Bauökonom AEC und ehemaliger Präsident Genossenschaft “Uf Dorf” in Männedorf) richten sich einerseits an alle CVP-Mitglieder und SympathisantInnen, aber auch überhaupt am Thema interessierte Bürgerinnen und Bürger. Die Referate finden im Rahmen eines CVP-Treffens des Bezirks statt. Am Vormittag ist ein Erfahrungsaustausch mit Fachinput “Medienarbeit” durch Philipp Kutter (Stadtpräsident Wädenswil und CVP-Fraktionspräsident des Zürcher Kantonsrats) für CVP-Behördenmitglieder des Bezirks Meilen geplant. Im Anschluss an die erwähnten Referate über Wohnungsbau lädt die CVP Bezirk Meilen zum gemütlichen Beisammensein mit Kind und Kegel mit Grillieren am Feuer und Überraschungen für die ganze Familie ein.
Hier die Einladung zum Anlass und der Anfahrtsplan
Begegnungstag2010
PlanAnfahrtsweg
Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf – darum: Ein doppeltes Ja zur Kinderbetreuungsinitiative vom 13. Juni 2010!
Veröffentlicht am 18. Mai 2010 | Hinterlasse einen Kommentar
Mit der Kinderbetreuungsinitative vom 13. Juni 2010 ermöglichen wir allen Eltern frei zu entscheiden, welche Form der familienergänzenden Kinderbetreuung sie wählen wollen und wir stärken endlich die bisher vor allem theoretische Absicht, endlich die Schaffung genügender Plätze sicherzustellen. Während die familienergänzende Betreuung für schulpflichtige Kinder durch das neue Zürcher Volksschulgesetz festgehalten und in Angriff genommen worden ist, fehlen für Kinder im Vorschulalter, also für Kinder von 0-4 Jahren, trotz grosser Nachfrage immer noch eine genügende Anzahl von Betreuungsplätzen. Zwar sind die Städte Zürich und Winterthur oder Agglomerationsgemeinden wie beispielsweise im Bezirk Meilen gut abgedeckt, aber besonders auf dem Land steckt die familienergänzende Betreuung buchstäblich noch in den Kinderschuhen. Denn gerade finanzschwache Landgemeinden können kein angemessenes Angebot der familienergänzenden Betreuung sicherstellen. Die Initative will, dass der Kanton die Gemeinden nicht nur auffordert, eine Bedarfsabklärung zu machen, sondern ihn dazu verpflichtet, die Gemeinden in ihrem Vorhaben finanziell zu unterstützen. Denn auch wenn gewisse politische Kreise sich nach der klassischen Einernäher-Familie zurück sehnen: in unserer heutigen Gesellschaft ist die zumindest teilzeitliche Erwerbsarbeit von Vater und Mutter aufgrund des eigenen Entscheides und noch mehr aus wirtschaftlicher Notwendigkeit eine gesellschaftliche Realität. Wir sind aufgefordert, dieser -unabhängig von unserer subjektiven Gesinnung- endlich mit griffigen Lösungen zu begegnen und mit Blick für das Kindwohl dementsprechende Massnahmen zu ergreifen. Die überwiegende Mehrheit der Eltern bei uns nimmt übrigens auch heute immer noch den grösseren Teil ihrer erzieherischen Verantwortung selber wahr: Die meisten Kinder, welche sogenannt fremdbetreut werden, sind durchschnittlich zwei, max. drei Tage pro Woche ausserhalb ihrer Familie betreut. Der Begriff „familienergänzend“ und nicht etwas „familienersetzend“ spricht da für sich.
Am 20. Mai findet eine Informationsveranstaltung der Zürcher Frauenzentrale zu diesem Thema statt.
Erneuerungswahlen der Herrliberger Gemeindebehörden vom 13. Juni 2010: Ursi Avolio (bisher) kandidiert wieder für die Schulpflege
Veröffentlicht am 30. April 2010 | Hinterlasse einen Kommentar
Ursula Avolio (1950) wohnt seit 1978 in Herrliberg, sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder in Ausbildung. Seit 1973 arbeitet sie mit Kindern mit Behinderungen oder Entwicklungsrückständen als dipl. Bobath-Physiotherapeutin und dipl. Heilpädagogin. Anstellungen am Kinderspital, der Sonderschule in Wetzikon und der RGZ-Stiftung. Heute therapiert Ursula Avolio Kinder als Selbständigerwerbende, schult sie ein, berät die Eltern und unterstützt in Kindergärten bei der Integration. Sie arbeitet dazu eng mit Ärzten, Schulpflegen, schulpsychologischen Diensten und dem Jugendsekretariat zusammen. Seit 1998 ist sie im Vorstand und der Heimkommission des Heimes Rütibühl. Seit 2002 in der Schulpflege Herrliberg, zu-ständig für den sonderpädagogischen Bereich und Präsidentin der Jugendkommission. Seit 8 Jahren ist sie CVP-Mitglied.
Politische Ziele
Ursula Avolio setzt sich für die Vernetzung der sonderpädagogischen Anliegen im Bezirk ein um gemeindeübergreifende Lösungen zu finden. Sie engagiert sich für eine fachlich fundierte und kosteneffiziente Sonderpädagogik. In der Jugendarbeit will sie der Jugend in Herrliberg eine aktive Gestaltung ihrer Freizeit unter kundiger Leitung ermöglichen. In der Schule sind ihr Gespräche, auch über Parteiinteressen hinaus, wichtig.
Persönliche Stärken:
Offene Gesprächskultur, gut zuhören und Bedürfnisse erkennen, Kommunikation mit Lehr-personen, Eltern, Schüler/innen, Schulsekretariat und Behörden, tragfähige Lösungen finden.
Hobbies
Familie, Freundschaften pflegen, Lesen, Sport, Musik, Reisen.
Erfolgreicher Wahlsonntag für die CVP Bezirk Meilen
Veröffentlicht am 27. April 2010 | Hinterlasse einen Kommentar
Die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden im Bezirk Meilen vom vergangenen 25. April 2010 waren für die CVP ein Anlass zum Feiern: Ein zusätzlicher Sitz im Gemeinderat Zumikon, zwei Sitzgewinne in der Schulpflege Erlenbach, die Doppelvertetung in den Gemeinderäten Stäfa, Männedorf, Erlenbach und Oetwil am See bleibt -teilweise sogar mit neugewählten Personen- bestehen, in den Gemeinden Oetwil am See und Erlenbach stellt die CVP gar den Gemeinderatspräsidenten. In den weiteren Kommissionen und Behörden sind die CVP-Mitglieder ebenfalls überall in den Gemeinden am rechten Zürichseeufer vertreten.
Hier die Liste aller gewählten Behördenmitglieder: ListeMandatsträger2010-2014
Als Präsidentin freue ich mich über das grosse Vertrauen der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger und gratuliere allen unseren gewählten Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl. Obwohl die CVP im Bezirk Meilen wähleranteilmässig bei kantonalen und eidgenössischen Wahlen und Abstimmungen oft eine untergeordnete Rolle spielt, hat sie bewiesen, dass sie über Kandidierende verfügt, die gerade bei Persönlichkeitswahlen punkten können. Diese sind in den Dörfern bekannt und geschätzt für ihr Engagement und ihre Arbeit in den Gemeinden.
Am 13. Juni wählt Herrliberg ihre neue Gemeindebehörde. Ursi Avolio stellt sich dort für eine weitere Amtsdauer als Schulpflegerin zur Verfügung. Wir sind überzeugt, dass auch sie glanzvoll bestätigt wird und sind gespannt auf den Ausgang der Wahlen.
GV CVP Bezirk Meilen: Jahresbericht 2009 der Präsidentin
Veröffentlicht am 23. April 2010 | Hinterlasse einen Kommentar
Anlässlich der GV blickte die Präsidentin auf das vergangene Jahr der CVP im Bezirk Meilen zurück und berichtete über die durchgeführten Veranstaltungen und Wahlen.
Jahresbericht der Präsidentin: JahresberichtGV2010gekürzt
CVP Zumikon kandidiert mit zwei Bisherigen für die Schulpflege sowie RPK und portraitiert eine neue Kraft für den Gemeinderat
Veröffentlicht am 15. März 2010 | Hinterlasse einen Kommentar
Die CVP trägt aktiv dazu bei, dass Zumikon auch weiterhin eine lebenswerte, attraktive Gemeinde bleibt. Sie setzt sich für eine gesunde Altersstruktur der Einwohnerschaft ein, wo junge Familien sich niederlassen und betagte Mitbürgerinnen und Mitbürger in ihrem vertrauten Umfeld alt werden können. Die Kinder sollen an der Schule sowohl individuell als auch zukunftsorientiert unterrichtet werden. Blockzeiten, Mittagstisch und Tagesschule sind Entwicklungen, welche die CVP aktiv unterstützt. Die Partei setzt sich für einen schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen ein und dafür, dass Zumikon so weit als möglich vom Durchgangsverkehr verschont bleibt. Denn die Zumiker Lebensqualität soll auch in Zukunft wegweisend sein. Ein starkes einheimisches Gewerbe sowie eine freundliche, effiziente Verwaltung sind für die CVP ebenfalls wichtig. Die besondere soziale Schichtung sowie der Abschluss der grossen Infrastrukturausgaben erlaubt Zumikon einen tiefen Steuersatz. Die CVP will dies wenn möglichst bewahren, setzt sich aber gleichzeitig für die sozial schwächeren ein, nicht indem unkontrolliert Untersützungsgelder verteilt werden, sondern indem die Eigenverantwortung gefördert wird.
Folgende Kandidaten stellen sich für die Erneuerungswahl der Behörden vom 25. April 2010 zur Verfügung:
Neu für den Gemeinderat:
Dominique Patrick Piaz-Reinert, 1968, aufgewachsen in Zollikon, studierte Betriebswirtschaft an der Universität Zürich. Er ist verheiratet, Vater einer drei- und fünfjährigen Tochter und wohnt seit 1998 in Zumikon. Seine Freizeit verbringt er am liebsten in der Natur. Nach dem Studium war er in der Finanzanalyse einer Grossbank tätig. Seit elf Jahren arbeitet er bei einer Zürcher Privatbank im Direktionsrang wo er Führungserfahrung gesammelt hat. Berufsbegeleitend erwarb er das international anerkannte Finanzanalystendiplom CFA. Politisch möchte er sich dafür einsetzten, dass Zumikon trotz hohem Urbanisierungsdruck eine lebendige und lebenswerte, in der schönen Natur eingebettete Kommune mit einem moderaten Steuersatz bleibt.
Bisher für die Schulpflege:
Christopher Hanan, ist 1969 geboren und wuchs in Zumikon auf. Er studierte Betriebswirtschaft (MBA) an der Harvard Business School und kehrte nach über 10-jährigem Auslandaufenthalt 2006 in seine Heimatgemeinde zurück. Er ist verheiratet und Vater von 3 Kindern (Nico 8, Kai 6, Christina 2).
Nach Erfahrungen als Strategieberater und Technologieunternehmer ist er seit 2004 als Konzernleitungsmitglied in einem kotierten Schweizer Medizintechnikunternehmen tätig. Zu seinen Hobbies gehören Segeln, Skifahren und basteln mit seinen Kindern.
In der Schulpflege setzt er sich für eine nachhaltige Finanz- und Infrastrukturplanung sowie für eine starke, prägende Schulkultur ein.
Bisher für die Rechnungsprüfungskommission (RPK):
Christoph Born, 1952, aufgewachsen im Kanton Solothurn, studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bern, wo er auch promovierte. Nach der Erlangung des Anwaltspatents war er in einem Zürcher Anwaltsbüro, in der Rechtsabteilung einer Bank und als Rechtskonsulent eines Medienunternehmens tätig. Seit 1992 arbeitet er als selbständiger Rechtsanwalt in Zürich. Er ist verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Töchtern und wohnt seit 1980 in Zumikon. Von 1996 bis 2007 präsidierte den Verein Spitex Zumikon.
Weitere CVP-Kandidaten aus den Ortssektionen finden Sie hier:
Männedorf
Oetwil a. See
Stäfa
Hombrechtikon
Meilen
Uetikon
Herrliberg
Erlenbach-Küsnacht
Zollikon
Überlegungen zum Schulcampus Erlenbach
Veröffentlicht am 5. März 2010 | Hinterlasse einen Kommentar
Unsere einzigartige Gemeinde am Zürichsee hat viele Vorzüge: die überschaubare Anzahl der Bevölkerung, Grün- und Erholungszonen wie das Erlenbacher Tobel und ein lebendiges Vereins- und Kulturleben gehören dazu. Als Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern überzeugt mich auch der natürlich gewachsene Schulcampus: Primarschule, Kinderkrippe, familienergänzende Betreuung und Musikschule sind in unmittelbarer Nähe und bilden auf dem Plateau von Turmgut und Allmendli eine Einheit. Zudem engagiert sich die Gemeinde im Rahmen des Altersprojekt “Neuer Gehren” auch aktiv dafür, dass ein neues Kleinschwimmbecken nun auf dem Gelände der Zivilschutzanlage Allmendli geplant wird und die bestehende Infrastruktur von Sportplatz und Turnhallen ergänzt.
Trotzdem wird uns die Infrastuktur und das Angebot des Schulcampus in den nächsten Jahren beschäftigen und herausfordern. Nachdem die Kinderkrippe feuerschutzpolizeilichen Standards nicht mehr genügt und auch raummässig aus allen Nähten platzt, stellt sich die Frage, ob eine Anpassung des Gebäudes gemäss den Richtlinien überhaupt Sinn macht oder ein anderer Standort geprüft werden muss. Im erweiterten Areal des Schulcampus befindet sich zudem die Spielgruppe “Teddybär” für Kinder im Vorschulalter, welche schon seit mehreren Jahren in sanierungsbedürftigen Räumlichkeiten untergebracht ist und somit ebenfalls Handlungsbedarf anzeigt.
Desweiteren erfährt man im Gespräch mit Lehrpersonen und Kindern, dass die räumliche Trennung zwischen einzelnen Schulzimmern der Primarstufe im Pavillon und den restlichen Klassen im unteren und oberen Hitzberg nicht optimal ist und den schulischen Alltag unnötig erschwert. Der Elternrat hat in Zusammenarbeit mit der Schulleitung “Superpausen” in unregelmässigen Abständen eingeführt. In der meisten Zeit jedoch ist es den Schülerinnen und Schülern im Pavillon nicht möglich, ihre Gspänlis ennet der Schulhausstrasse in den Pausen zu treffen. Auch für die Lehrpersonen ist der ständige Fussweg zwischen Hitzberg und Pavillon nicht optimal, umso mehr wenn Lehrpersonen klassenübergreifend in der gleichen Stufe zusammenarbeiten möchten. Und für die sonderpädagogische Unterstützung der Klassen verbraucht die räumliche Distanz unnötig zeitliche und finanzielle Ressourcen. Zum Schluss stellt sich die Frage, ob die Aufteilung der Oberstufe zwischen Herrliberg und Erlenbach mit dem letzten Schuljahr in Erlenbach organisatorisch und logistisch überhaupt Sinn macht oder mit einem einheitlichen Standort der Oberstufe in Herrliberg die frei werdenden Räumlichkeiten für eine ungeteilte Primarschule genutzt werden könnten.
Eine Strukturbereinigung des Schulcampus tut also Not. Dabei muss genügend Zeit und Raum sein, die verschiedenen Bedürfnisse und Konstellationen sorgfältig aufzulisten und alle verfügbaren Möglichkeiten im Sinne eines uneingeschränkten Brainstormings umsichtig zu prüfen. Der Schulcampus der Zukunft in Erlenbach muss den räumlichen, organisatorischen und betriebswirtschaftlichen Ansprüchen genügen, aber auch die wichtigen Bedürfnisse der Kinder und Lehrpersonen berücksichtigen und gezielt aufnehmen. Dies trägt dazu bei, dass die Qualität unserer Schule nachhaltig gesichert ist.














