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CVP Oetwil stimmt den Geschäften der bevorstehenden Gemeindeversammlung zu


imagesDie kürzliche Parteiversammlung der CVP Oetwil am See warf keine hohen Wellen, wurde doch von den drei Vorlagen der kommenden Gemeindeversammlung vom 16. März in zustimmendem Sinne Kenntnis genommen.

Gemeinderätin Barbara Müller-Tobler erläuterte die Schlussabrechnung des Seewasserwerks Männedorf, welches bereits seit Dezember 2005 ununterbrochen in Betrieb ist. Obwohl mit Theo Hotz ein renommierter Architekt beigezogen worden ist, resultierte gegenüber dem am 9.12.2002 bewilligten Baukredit von 17,774 Mio. Franken eine Kreditunterschreitung von 1,686 Mio. Franken, oder 9,49 %. Die anfallenden Arbeiten konnten günstiger als budgetiert vergeben werden. Der in der Zwischenzeit bereits ausbezahlte Staatsbeitrag beläuft sich auf 1,606 Mio. Franken.
Gemeindepräsident Ernst Sperandio erklärte, dass bei der zweiten Vorlage für einmal kein Geld fliesse, sondern dass es sich um einen rein buchhalterischen Akt handle. Der nördliche Teil der Liegenschaft Chilenrain 8/10 soll vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen umgebucht werden, was zur Konsequenz hat, dass pro Jahr jeweils 10 Prozent abgeschrieben werden können, welche vom Kanton mitfinanziert werden, da Oetwil wohl auch in Zukunft als Finanzausgleichsgemeinde gelten wird.

Beim Baukredit für die Teilerneuerung des Spitals Männedorf, 2. Etappe, kommt der Gemeindeversammlung lediglich vorberatender Charakter zu, fallen doch gemäss Gemeindeordnung einmalige Ausgaben von mehr als zwei Mio. Franken in die Kompetenz der obligatorischen Urnenabstimmung, welche auf den 17. Mai angesetzt worden ist. Gemäss Ernst Sperandio bedingt die seinerzeitige Zustimmung zur ersten quasi auch die Zustimmung zur zweiten Etappe, auch wenn der beantragte Baukredit sich auf stolze 69,5 Mio. Franken beläuft.

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