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Seenahe Restaurants vor “Aussterben” retten?


Wiederum steht ein Restaurant mit direktem Seeanstoss vor der Schliessung und soll einer privaten Nutzung übergeben werden. Nach dem „Seehus“ in Stäfa und dem „Ermitage“ in Küsnacht kann man in Erlenbach nur noch bis Ende Jahr in der Schönau im lauschigen Gärtchen mit Blick auf den See essen gehen. Grundstücke am See sind rar, begehrt – und sehr wertvoll. Auch wenn die Restaurants in bevorzugter Lage im oberen Preissegment wirten und der Pachtzins hoch ist – der Ertrag steht meist in keinem Verhältnis zum wirtschaftlichen Gewinn des Besitzers der Liegenschaft, wenn er diese an einen privaten Käufer veräussert. Und so fallen auch die Restaurants am rechten Zürichseeufer immer mehr dem Bauboom zum Opfer. Die Frage stellt sich, ob die jeweiligen Gemeindebehörden im Interesse der Oeffentlichkeit diese Liegenschaften kaufen und so die aktuelle und künftige Nutzung beeinflussen sollen oder ob der Markt schlussendlich entscheidet. Eine Diskussion, die aufgrund der aktuellen Situation in Erlenbach für Gesprächsstoff sorgt.
Inzwischen ist von Raymond Stark und anderen Erlenbacher Mitunterzeichnern eine Initiative (PDF) eingegangen. Der Gemeinderat hat daraufhin einen Gegenvorschlag ausgearbeitet (siehe ZSZ vom 3. Juli 2008), der vom 11. Juli bis 09. September 2008 im Bauamt der Gemeindeverwaltung aufliegt. Am 1. Dezember 2008 entscheidet dann die Erlenbacher Gemeindeversammlung über die „Schönau“-Initiative.

Ein Kommentar to "Seenahe Restaurants vor “Aussterben” retten?"

  1. Edith Bucher Juli 9th, 2008 12:16 pm

    Liebe Nicole, soeben studiere ich Deine Website und ich bin beeindruckt auch über den Blog.
    Ich nehme deine Adresse in unsern Neuzuzügerbrief.
    Ich gratuliere Dir ganz herzlich, auch das Interview mit dem Tagi finde ich sehr ansprechend, bravo!
    Herzliche Grüsse Edith

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