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	<title>Nicole Lauener (CVP) &#187; Beziehung</title>
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	<description>Aus dem Bezirk Meilen</description>
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		<title>Wie begegnen Eltern der Anziehungskraft virtueller Welten?</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 12:20:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nicole</dc:creator>
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World of Warcraft ist momentan eines der wohl beliebtesten und lukrativsten Online-Computerspiele weltweit. Themen und visuelle Aufmachung gleichen &#8220;Lord of the Rings&#8221;. Mythologie und Strategie spielen eine zentrale Rolle. World of Warcraft ermöglicht dem Spieler, seine eigene Identität selber zu definieren und Teil eines grossen Ganzen zu sein. Er findet Freunde und Verbündete, erlangt Ruhm [...]]]></description>
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<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/GFTWDJ25zdc&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/GFTWDJ25zdc&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object><br />
<a href="http://www.wow-europe.com/de/index.xml">World of Warcraft</a> ist momentan eines der wohl beliebtesten und lukrativsten Online-Computerspiele weltweit. Themen und visuelle Aufmachung gleichen &#8220;Lord of the Rings&#8221;. Mythologie und Strategie spielen eine zentrale Rolle. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/World_of_Warcraft">World of Warcraft</a> ermöglicht dem Spieler, seine eigene Identität selber zu definieren und Teil eines grossen Ganzen zu sein. Er findet Freunde und Verbündete, erlangt Ruhm und Ehre im Kampf gegen seine Feinde.<br />
World of Warcraft ist für mich kein Killercomputerspiel im eigentlichen Sinne. Aber ich empfinde es als nicht ungefährlich für diejenigen jungen Menschen, die ihre Anerkennung und ihren Rückhalt in der Gesellschaft nicht im realen Leben finden. Gerade bei World of Warcraft ist das <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/1595201_Sucht-ohne-Stoff.html">Suchtpotential</a> enorm. </p>
<p>Ich bin überzeugt, wenn Eltern und Bezugspersonen in einer persönlichen intensiven Beziehung zu ihren Kindern stehen, sie unterstützen und stärken, bleibt World of Warcraft zwar reizvoll. Aber Kinder, die sich wahrgenommen wissen, erliegen nicht der totalen Anziehungskraft solcher virtueller Spiele und kapseln sich weniger vor dem Computer ab. Ich persönlich finde auch, dass wir Eltern uns mit den Realitäten von Computerspielen und <a href="http://www.zeit.de/2006/38/Internet-Plattform">Internetplattformen</a> aktiv auseinandersetzen müssen. Es muss uns interessieren, wieso unsere Kinder ihre Gefühle in Computerspielen ausleben oder sich auf <a href="http://www.facebook.com">Facebook</a> befreunden und austauschen. Der Grundsatz &#8220;zuerst Beziehung dann Erziehung&#8221; gilt für uns Eltern auch in der Auseinandersetzung unserer Kinder mit Internet und Computer. </p>
<p>Und wie gehen wir mit menschenverachtenden Killercomputerspielen um?Der Ruf nach einem Verbot solcher Spiele nach Gewaltexzessen unter Jugendlichen oder gar Amokläufen an Schulen ist schnell da und das Bedürfnis, etwas dagegen zu tun gross. Nach einem kurzen Surfen im www stelle ich fest, dass auch ohne eigentliche Verbote zumindest mal die Beschaffung solcher Spiele für Minderjährige massiv eingeschränkt werden könnte. Es müssten nur unsere bestehenden Gesetze angewandt, bzw. verstärkt werden.<br />
Ich bin schockiert, wenn ich feststellen muss, dass das offenbar zu den grössten zählenden deutschsprachige <a href="http://www.saar-clan.com/modules.php?name=Splatt_Forums&#038;file=viewtopic&#038;topic=2181&#038;forum=4">Portal für solche Kriegsspiele</a> auch noch öffentlich unserer Schweizer Regierung für die lasche Gesetzgebung dankt, die es möglich macht, den Server in die Schweiz umzuziehen, nachdem dieser in Deutschland gesperrt bzw. zensiert wurde.<br />
Bei <a href="http://www.ricardo.ch/kaufen/games-und-spielkonsolen/pc-spiele/3d-shooter/l/cn39644/">ricardo.ch</a> kann man unter Computerspiele von Egoshooter über CounterStrike bis zu Battlefield jedes dieser Ballergames ersteigern. Ich frage mich da, wie die Alterslimite wirklich überprüft werden will. Solche Spiele gehören nicht auf Internetverkaufsplattformen. Bei einem Erwerb muss &#8211; analog von Alkohol- und Tabakverkauf- der Käufer persönlich seine Volljährigkeit beweisen. Selbstverständlich werden wir so nicht verhindern können, dass trotzdem Spiele in die Hände Minderjähriger geraten. Aber wenigstens erschweren wir es und beziehen als Gesellschaft klar dazu Stellung. Wir brauchen endlich einen wirksamen Kinder- und Jugendschutz. Hier sind unsere Politikerinnen und Politiker auf nationaler Ebene gefordert.<br />
Aber auch wir als Eltern und Bezugspersonen unserer Jugendlichen müssen immer wieder versuchen mit unseren Kindern im Gespräch zu bleiben und dies gerade auch bei vorübergehender Funkstille und schwieriger Kommunikation während der herausfordernden Zeit der Pubertät. </p>
<p>Übrigens: Nicht nachvollziehbar für mich ist die Tatsache, dass solche Killergames bereits zur regelmässigen Freizeitbeschäftigung von speziell dafür gegründeten Clubs von erwachsenen Männern gehören, die sich sogar im Rahmen von Meisterschaften am Computer bekämpfen&#8230;</p>
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		<title>Die Erziehung im Fokus der SVP</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 20:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nicole</dc:creator>
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Obwohl das Thema laut Parteiüberzeugung ja Privatsache ist und ausschliesslich eigenverantwortlich &#8211; sprich von Erziehenden und Eltern getragen und bestimmt werden sollte &#8211; entdeckt die SVP nun das Thema &#8220;Erziehung&#8221; und bringt damit die Familie ins Rampenlicht ihrer aktuellen Politik.
Man ist versucht zu sagen, endlich interessiert sich die SVP für die Kernzelle unserer Gesellschaft und [...]]]></description>
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<p>Obwohl das Thema laut Parteiüberzeugung ja Privatsache ist und ausschliesslich eigenverantwortlich &#8211; sprich von Erziehenden und Eltern getragen und bestimmt werden sollte &#8211; entdeckt die SVP nun das Thema &#8220;Erziehung&#8221; und bringt damit die Familie ins Rampenlicht ihrer aktuellen Politik.<br />
Man ist versucht zu sagen, endlich interessiert sich die SVP für die Kernzelle unserer Gesellschaft und bietet Möglichkeiten, diese zu unterstützen und zu stärken.<br />
Die Partei des &#8220;Volkes&#8221; spürt die steigende Unsicherheit gewisser Eltern in erzieherischen Fragen. Aber anstatt die Eltern in ihrer Erziehungsarbeit einerseits zu stärken und andererseits auf die veränderten Familienstrukturen einzugehen, huldigt sie einem Ideal und einer Gesinnung der 50iger und 60iger Jahre, die mit der realen Situation heutiger Familien wenig zu tun hat. Auch wenn die Werte der Familie &#8211; Geborgenheit, Sicherheit, Nähe &#8211; noch heute unbestritten und zentral sind, so sind Familien heute vielschichtiger denn je. In dieser Situation benötigen Eltern und Erziehende ein Umfeld und eine Umgebung, die sie unterstützen und tragen. Die weder moralisieren noch wegschauen, aber ihnen Perspektiven für das Gelingen geben. Und es braucht Bedingungen und Angebote, die vorallem da sind, den Kindern ihre Zukunft &#8211; ungeachtet ihrer Familienstruktur &#8211; zu sichern. Selbstverständlich soll in jedem Fall auch an die Eigenverantwortlichkeit der Eltern appelliert werden. Die Eltern jedoch anzuprangern ist meiner Meinung nach der falsche Weg. &#8220;Ein grosses Problem ist die Gleichgültigkeit der Eltern&#8221; sagt die Expertin in Sachen Erziehung der SVP, Silvia Blocher, in einem Interview der <a href="http://www.fritzundfraenzi.ch/index.php?intro=0">aktuellen Ausgabe von &#8220;Fritz&#038;Fränzi&#8221;. </a><br />
Im Rahmen meiner Tätigkeit in der Elternbildung habe ich andere Erfahrungen gemacht: Eltern kümmern sich sehr wohl um ihren Nachwuchs. Viele heutige Eltern bilden sich in ihrer Erziehungsarbeit weiter. Sie lesen Fachliteratur, besuchen Kurse oder niederschwellige Angebote im Bereich der Elternbildung, treffen sich zum Erfahrungsaustauch und speziell auch <a href="http://www.maenner.ch/de/home">Väter</a> setzen sich mehr als früher aktiv mit ihren Kindern auseinander.<br />
Es gibt Fachpersonen im Bereich Erziehung die feststellen, dass sich die heutigen Eltern grundsätzlich mehr mit ihren Kindern beschäftigen als frühere Generationen. Ganz einfach darum, weil Eltern sich heute bewusst für Kinder entscheiden, Grossfamilien die Ausnahme sind und somit der Fokus im Durchschnitt meist auf zwei Kindern liegt.<br />
Die Idealvorstellung, dass früher den Kindern in den Familien mehr Aufmerksamkeit und Zeit geschenkt wurde, darf zumindest was Bauernfamilien mit zahlreichen Kindern und anstrengender Arbeit für beide Elternteile auf Feld und Hof angeht, in Frage gestellt werden. Abgesehen von all jenen Müttern, die früher aufgrund des gesellschaftlichen Drucks auf eine Berufstätigkeit verzichteten und frustiert zuhause blieben (wo waren da überhaupt die Väter??). </p>
<p>Erhielten diese Kinder mehr Liebe und Aufmerksamkeit als heute? Wohl kaum. Erziehung beginnt mit Beziehung. Und Beziehung entsteht mit Zuwendung und aktivem Interesse der Eltern an den Kindern. Ich bin der festen Ueberzeugung, dass der überwiegende Teil der heutigen Eltern seine Kinder liebt und sich für sie in einem positiven Sinne engagiert und ihre Erziehungsverantwortung auch wahrnimmt.<br />
Diese Eltern sollen in ihrer Art und Weise, wie sie ihr tägliches Familienleben meistern, weder ständig kritisiert und gehindert noch sich selbst überlassen werden. Wenn wir das Fortbestehen unserer Gesellschaft sichern möchten, müssen wir die Kernzelle unserer Gesellschaft wirksam stärken und begreifen, dass die Familie in einem stetigen Wandel ist, dem wir zu begegnen haben. </p>
<p>Konkret heisst das: Unterstützung der Eltern durch gezielte Elternbildung, die auch etwas kosten darf. Familienergänzende Betreuung und Tagesschulen, konkrete steuerliche Entlastung für Familien, neue juristische Modelle für den Begriff Familie (die vorallem Kinder in Familienformen wie Patchworkfamilien und Alleinerziehende nicht benachteiligen), alternative Arbeitszeitmodelle auch für Kaderpositionen.<br />
siehe dazu<br />
<a href="http://www.cvp.ch/de/documents/familienentlastung_jetzt%21_docdetail---0--0--0--3--5237.html">Positionspapier CVP Familienentlastung jetzt!</a><br />
<a href="http://www.cvp.ch/de/documents/elternschaftsurlaub._aenderung_des_erwerbsersatzgesetzes_docdetail---0--0--0--6--5245.html">Vernehmlassungspapier Elternschaftsurlaub</a><br />
<a href="http://www.cvp.ch/de/documents/partieller_elternschaftsurlaub._aenderung_des_erwerbsersatzgesetzes_docdetail---0--0--0--6--5244.html">Vernehmlassungspapier Partieller Elternschaftsurlaub</a></p>
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