CVP-Frauen des Kantons Zürich stärken Kandidatinnen für die Kommunalwahlen 2010
15. November 2009 | Hinterlasse einen Kommentar
Immer mehr Frauen engagieren sich in der Kommunalpolitik und interessieren sich für ein Behördenamt. Mit drei Workshops ermutigen und stärken die CVP-Frauen des Kantons Zürich speziell Kandidatinnen für die Kommunalwahlen 2010. Zudem sollen die Veranstaltungen auch Sympathisantinnen der CVP ermuntern, sich politisch zu engagieren. Die Workshops vermitteln praxisnah Wissenswertes zur Auftrittskompetenz und Pressearbeit. Ein Besuch im Kantonsrat soll Einblick in die kantonalen politischen Institutionen geben und zum Erfahrungsaustausch mit gestandenen Politikerinnen und Politikern anregen.
Die Positionierung der CVP als Zentrums- und Familienpartei mit sozial-liberaler Ausrichtung spricht im Kanton Zürich vermehrt Frauen an, welche realitätsnahe Lösungen für Vereinbarkeit von Familie und Beruf wünschen und an familien- und bildungspolitischen Themen interessiert sind. Insbesondere die CVP verfügt über einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Frauen, die sich politisch auch in Behördenämtern engagieren und aktiv mitarbeiten.
Um interessierten Frauen den Einstieg in die Politik zu erleichtern und bisherige Mandatsträgerinnen zu stärken, haben die CVP-Frauen des Kantons Zürich im Vorfeld zu den Kommunalwahlen 2010 das Projekt „Career Planning“ erarbeitet. Es umfasst drei Workshops, die ausschliesslich die weiblichen Mitglieder der Partei sowie Sympathisantinnen der CVP auf ihr politisches Engagement vorbereiten möchten. Alle Workshops werden fachkompetent durch Persönlichkeiten aus der CVP bzw. CVP-nahen Kreisen geleitet und unterstützt. Dabei liegen die Schwerpunkte bei der Stärkung der Auftrittskompetenz der Kandidatinnen sowie Umgang mit den Medien und Erarbeitung von Pressetexten. Im dritten Teil erfahren die Teilnehmerinnen Wissenswertes über unser Milizsystem und haben die Möglichkeit, mit Politikerinnen und Politikern aus dem Zürcher Kantonsrat ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen.
Ziel ist es, neben Vermittlung von praxisnahem Wissen und Informationen als Vorbereitung für ein Behördenamt auch Freude und Lust an der politischen Arbeit grundsätzlich zu vermitteln. Unser Milizsystem ermöglicht eine direkte Teilnahme und Mitsprache an politischen Prozessen. Die CVP-Frauen des Kantons Zürich hoffen mit ihrem Projekt Frauen auf diese Möglichkeit des Engagements aufmerksam zu machen und zu ermutigen, mitzumachen. Den teilnehmenden Frauen eröffnet sich zudem die Möglichkeit, von einem starken Frauennetzwerk zu profitieren. Neben Rosmarie Zapfl, Alt-Nationalrätin und Geschäftsleiterin Alliance f. gehören auch NR Barbara Schmid-Federer und KR Silvia Steiner zum aktiven Kreis der CVP-Frauen des Kantons Zürich.
Die Familie im Mittelpunkt der Kampagne 2009
5. April 2009 | Ein Kommentar
Anlässlich der letzten Orts- und Bezirkspräsidentenkonferenz der CVP im Kanton Zürich stellte Philipp Kutter (Präsident der KR-Fraktion und im Präsidium Kt. Zürich Ressortleiter Kampagnen) die Idee zu Kampagne der CVP im Kanton Zürich 2009 vor. Dabei soll die Familie im Mittelpunkt stehen. Wir haben 3 klare Forderungen, die dabei im Zentrum stehen: Familien entlasten! (Sozial- und Steuerpolitik), Familien stärken! (Bildungspolitik) und Familien schützen! (Sicherheitspolitik/Justiz). Hier gibts mehr Infos dazu:
CVPKampagne2009Familie
Die CVP im Kanton Zürich verfolgt dabei das Ziel, federführend in der Familienpolitik zu sein. Die Kantonalpartei strebt eine wahrnehmbare öffentliche Präsenz im Herbst 2009 an und unterstützt mit der thematischen Kampagne die Ortsparteien im kommunalen Wahlkampf 2010. Dazu ist am 14. November 2009 ein kantonaler Aktionstag geplant. Ich bin daran, auch im Bezirk Meilen für diesen Tag einen besonderen Familien-Event zu planen und informiere zu gegebener Zeit mit einem Blog auf dieser Website.
Betreuungseinrichtungen für Kinder im Vorschulalter sind ein Standortvorteil für Gemeinden
28. August 2008 | Hinterlasse einen Kommentar
Eltern und solche die es gerne werden möchten, wählen ihre Wohngemeinde auch immer mehr aufgrund der vorhandenen familienergänzenden Betreuungsangeboten aus. In den Agglomerationen des Kantons Zürich finden diese Eltern oft ein gut bis – wie bei uns im Bezirk Meilen – sehr gut ausgebautes Netz an Krippen und Spielgruppen. Aber in ländlichen Gebieten hapert es bisweilen noch ziemlich an Einrichtungen für Kinder im Vorschulalter. Dieser Tatsache nimmt sich nun endlich auch der Kantonsrat an und spricht sich mit klarer Mehrheit für kantonale Richtlinien in sämtlichen Gemeinden des Kantons Zürich aus.
Selbstverständlich soll die Eigenverantwortung der Eltern nicht ausschliesslich an den Staat, bzw. an die Gemeinden delegiert werden. Es ist jedoch eine gesellschaftliche Realität, dass immer mehr Familien die Vereinbarkeit von Beruf und Familienpflichten wünschen und auch aus wirtschaftlichen Gründen benötigen.
Zudem gibt es ein paar Tatsachen, die klar dafür sprechen, dass auch dieses familienpolitische Anliegen – bedarfsgerechte Betreuungseinrichtung für Kinder im Vorschulalter – endlich wahrgenommen und umgesetzt wird:
° Gut ausgebildete Frauen entscheiden sich für Kinder, wenn sich die Möglichkeit einer Weiterarbeit nach der Geburt gut realisieren und finanzieren lässt
° Gemeinden, die Familien auch als gute Steuerzahler gewinnen möchten, haben einen Standortvorteil wenn sie ein den Bedürfnissen entsprechendes Angebot an familienergänzenden Betreuungseinrichtungen vorweisen können
° Die frühe familienergänzende Betreuung von Kindern mit Migrationshintergrund vereinfacht und unterstützt wesentlich deren Integration in unsere Schweizer Gesellschaft.
° aus neuen Erkenntnissen der neurologischen Forschung und der Entwicklungspsychologie weiss man, dass Kinder im Austausch untereinander besonders im Bereich der sozialen Kompetenz enorm viel profitieren.
HarmoS-Konkordat: Nichts Neues für Zürcher Eltern und Schüler
7. August 2008 | Hinterlasse einen Kommentar
Kennen Sie die Geschichten von Familien, die aus beruflichen Gründen den Kanton wechseln müssen und feststellen, dass es für ihre Kinder eigentlich einfacher wäre im Ausland in eine neue Schule einzutreten als beispielsweise im Aargau? Es gibt unterschiedliche Leistungsanforderungen der einzelnen Klassen in der Grundstufe und total verschiedene Lehrpläne. Auch die familienergänzende Betreuung ist unterschiedlich geregelt oder überhaupt nicht vorhanden. Im Aargau gibt es zudem beispielsweise die Bezirksschule, eine Schulstufe, die der Kanton Zürich so überhaupt nicht kennt.
Die wirtschaftliche Globalisierung hat dazu geführt, dass von Arbeitnehmern eine immer grösser werdende Mobilität gefordert wird, gesellschaftliche Veränderungen führen dazu, dass alternative Formen der Familie entstanden sind, so dass es in vielen Familien nicht mehr möglich ist, die Betreuung der Kinder nur ausschliesslich durch einen Elternteil zu organisieren. Und auch die Wirtschaft will ein offenes, effzientes und international erstklassiges Bildungssystem, um im globalen Markt punkten zu können.
Die Bildungsverantwortlichen der einzelnen Kantone erarbeiteten nach der eindeutigen Annahme des Bildungsartikels in die Bundesverfassung vom 21. Mai 2006 eine interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat) aus. Ueber den Beitritt zum Konkordat entscheiden die kantonalen Parlamente. Die beitretenden Kantone verpflichten sich dazu, Strukturen und die Ziele der obligatorischen Schule anzugleichen.
Der Kanton Zürich hat diese Strukturen und Ziele unter anderem bereits im neuen Volksschulgesetz umgesetzt:
° Die obligatorische Einschulung beginnt mit dem zweijährigen Kindergarten
° Die Kinder erlernen neben der zweiten Landesprache eine weitere Fremdsprache,idealerweise Englisch
° Die Gemeinde sind dazu verpflichtet, je nach Bedarf vor Ort Tagesstrukturen anzubieten
HarmoS tritt in Kraft, wenn zehn Kantone JA gesagt haben – allerdings nur dort, wo eine Zustimmung vorliegt. Da der neue Bildungsartikel in der Bundesverfassung aber eine nationale Harmonisierung vorsieht, kann der Bund die Eckwerte aus HarmoS für alle Kantone verbindlich erklären, sollten sich diese nicht einig werden.
Der Kantonsrat hat sich am 30. Juni 2008 mit 103 zu 52 Stimmen für HarmoS ausgesprochen. Weil SVP und EDU das Kantonsratsreferendum ergriffen, hat das Volk das letzte Wort. Die Volksabstimmung findet im Kanton Zürich voraussichtlich am 30. November 2008 statt. Im Kanton Luzern hat sich bereits ein Abstimmungskomitee für HarmoS gebildet.
Das Nein aus dem gegnerischen Lager ist umso unverständlicher, weil sich Bildungspolitik überhaupt nicht für parteipolitische Links-Rechtsdebatten eignet. In der Bildung geht es doch in in erster Linie darum, der nächsten Generation – unseren Kindern – optimale Chancen für ihre Zukunft zu geben, und zwar ungeachtet des eigenen Familienbildes und der eigenen Erfahrungen.














